Marlies Bugmanns Karl-May-Übersetzungen als E-Books

Der Verlag Reinhard Marheinecke gab am 3. Mai 2019 bekannt, dass sämtliche Karl-May-Übersetzungen von Marlies Bugmann ins Englische als e-Books erscheinen.

Gestern erschienen «Black Mustang», «Holy Night», «The Inca’s legacy», «The treasure in silver-lake», «Inn-Nu-Woh to Merhameh (20 short stories)», «Old Surehand 1+2», «From the Rio de la Plata to the Cordilleras 1+2», «Winnetou 1-4». Erhältlich sind die Geschichten auf Amazon.

Natürlich kann man einen original Karl May auch weiterhin in Deutsch lesen. Leider selten als wirkliches e-Book.

Lorenz

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Das NONAM zeigt die Fotografien von Curtis

Das Indianerbild, das Europäer haben wurde stark von Karl May und auch von Karl Bodmer geprägt.

Doch nicht nur diese beiden haben uns geprägt. Zwischen 1907 und 1930 erschien sein Hauptwerk «The North American Indian». Die Fotografien von Curtis haben nicht nur Stereotype geschaffen, sie haben den Fotografen selbst zum Mythos gemacht – nicht zuletzt auch durch die Auswahl der immer selben Bilder.

Die Ausstellung, die das «Nordamerika Nativ Museum» am 11. Mai 2019 eröffnet wird, zeigt die Geschichte und Entstehung dieser Bilder.

Lorenz

Karl May mit Bildern und Gefühlen

Am 6. April traf sich der Schweizer Karl May Freundeskreis in Rapperswil zu seinem zweiten Treffen im 2019.

19 Zuhörer fanden den Weg nach Rapperswil, um den Vortrag «Karl May mit Bildern und Gefühlen» zu hören.

Karl Mays Spätwerk wird zur Kunstrichtung des Symbolismus gezählt. In dieser Kunstrichtung, die als Gegenströmung zum Realismus entstanden war, wurde mit Bildern und Metaphern gearbeitet. Lorenz Hunziker ging jedoch davon aus, dass Karl May nicht erst im Spätwerk in Bildern und Symbolen schrieb. Um diese These zu bestätigen machte er sich in Karl Mays Erstlingswerk «Die Rose von Ernstthal» auf Spuren suche.

Bei all den Bildern und Symbolen, die Karl May in dieser Novelle zu Hilfe nimmt, wie Reinheit, Wasser oder auch Schweine, fielLorenz Hunziker auch auf, wie Karl May mit den Gefühlen der Leser spielt. Anhand der positiv gefärbten Adjektive und Adverben erkennt der Leser sofort den Helden. Der Bösewicht wird in so schlechtem Licht dargestellt, das etwas Gutes, was diesenGrau färben würde, beim Leser nicht hängenbleiben kann.

Dieses «Text-Philosphieren» konnte dank dem Vorlesen des Primärtextes durch Silvia Zahner und das Philosohierens von Lorenz Hunziker direkt nachvollzogen werden.

Für diejenigen, die den Text gerne nachlesen wollten, hat Lorenz Hunziker seine erste Karl-May-Überarbeitung Angeboten. «Die Rose von Ernstthal» in der Fassung vom November 1874 in der Deutschen Novellen-Flora wurde von ihm marginal bearbeitet. Er hat vorallem die im Deutschen nicht mehr gebräuchlichen französischen Worte ausgetauscht. Einige Druckerzeugnisse sind immer noch erhältlich.

Lorenz

RosevonErnstthal

 

Martin Böttcher in der Schweiz 17.6.1927-20.4.2019

Er war einer der grössten Filmkomponisten der Sechzigerjahre. Der Musiker ist in der Nach zum Karsamstag im Alter von beinahe 92 Jahren gestorben.

Mit der Musik in den «Winnetou«-Filmen wurde Martin Böttcher weltweit berühmt. Die Melodien sind noch immer legendär die Titelmusik «Old Shatterhand» stand 17 Wochen lang an der Spitze der Charts und wurde mehr als 100.000 Mal verkauft.

In vielen Medien wurde sein Tod bereits kommentiert.

Martin Böttcher, dieser Gentleman alter Schule, lebte eine lange Zeit in Lugano. Dies war auch die Zeit als er zweimal bei den Schweizer Karl-May-Freunde-Jahresjubiläen im Karl-May-Hotel «Bellevue au Lac» unser lieb gesehener Gast war.

2005 war er bei «Western Classics» im KKL und dirigierte einige Film-Melodien am Dirigentenpult. Unvergesslich seine Fahrt mit unserer lieben Marie Versini und 30 Film-Fans auf dem Dampfschiff «Stadt Luzern» zum weltberühmten Bürgenstock. Oben auf der Terrasse war er begeistert von der herrlichen Aussicht über den Vierwaldstättersee, an diesem Sonntag 1. Mai 2005.

2006 hiess es dann «Winnetou in Concert» im KKL Luzern, wo Martin Böttcher wiederum beim Konzert anwesend war.

Im Januar und März dieses Jahres gab es riesengrossen Applaus für Martin Böttcher anlässlich des Filmkonzerts «Winnetou – der Schatz im Silbersee». Zuvor erhielt an dessen Welturaufführung im Dezember 2018 der Komponist Martin Böttcher stehende Ovationen.
Dirigent war an allen Konzerten der Arrangeur Wicki, ein Luzerner.

Text und Bilder: Elmar Elbs

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Winnetou und der Ölprinz – Eine Welturaufführung in Engelberg

Am 21. März 2019 fand in Ebikon Luzern die erste Pressekonferenz in Anwesenheit der wichtigsten Schauspieler-Crew statt. Darüber schrieb die Luzerner Zeitung anderntags.

Karl May schrieb die Ölprinz-Geschichte 1893 explizit für die Jugend. Sie wurde ebenso wie Der Schatz im Silbersee, in der Knabenzeitung „Der gute Kamerad“ mit Bildern publiziert. Diese beiden Geschichten sind bis auf den heutigen Tag sehr erfolgreich.
Für 2019 hat wiederum Winnetou-Schauspieler und Produktionsleiter Tom Volkers das Textbuch geschrieben. Es wird eine Welt-Uraufführung, ein Novum, da „Der Ölprinz“ in dieser textnahen Fassung noch nie so gezeigt wurde. Dabei gibt es spannende Szenen zwischen Bösewichten und den Helden. Für lustige Szenen darf man sich auch dieses Jahr wieder an Sam Hawkens freuen.
Premiere ist am Samstag, 6. Juli 2019. Gespielt wird das Stück  bis am 10. August 2019.

Winnetou – Tom Volkers möchte mit dem Schauspiel echte Werte vermitteln die in der heutigen schnelllebigen und digitalisierten Welt oft zu kurz kommen. Wahre Freundschaft, Zuverlässigkeit und ein friedliches Miteinander unter den Kulturen sind so aktuell wie nie zuvor. Diese Tugenden waren Karl May wichtig und verbinden bis heute den Leser  und Zuschauer  mit seinem Gedankengut.

Mehr Informationen findet sich auf der Webseite www.winnetou.ch

Elmar Elbs

Gedenkmünze zum 100. Geburtstag von Lex Barker

Die Europäische Münzen und Medaillen GmbH (EuroMint) hat zum 100. Geburtstag von Lex Barker eine Gedenkmünze gestaltet.
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Lex Barker, geboren als Alexander Crichlow Barker Jr. wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. In Deutschland war er vor allem als Darsteller des Old Shatterhands bekannt. In den 1960er Jahren zog eine Welle von Karl May Filmen über Deutschland und Lex Barker verkörperte den Old Shatterhand in sieben Filmen und avancierte zusammen mit seinem Filmpartner Pierre Brice, der den Apachen Häuptling Winnetou spielte, zu einem der bekanntesten Darsteller der Zeit. Neben seiner Darstellung als Old Shatterhand war Barker vor allem als Tarzan bekannt. In fünf Filmen spielte er den bekannten Dschungelbewohner und erlangte weltweite Bekanntheit.
Ihm zu Ehren erscheint eine Sonderprägung, die Ihn als Old Shatterhand zeigt, da auch nach seinem Tod im Jahr 1973 die Rolle des Helden der Karl May Filme immer mit Lex Barker verbunden wird.
Weitere Informationen zur Gedenkmünze findet ihr auf der Homepage der EuroMint

Der Schatz im Silbersee im KKL

Am 2. und 6. Januar 2019 sowie am 15. März 2019 spielt im Kultur- und Kongresszentrum Luzern KKL das 21st Century Orchestra die Old-Shatterhand-Melodie“.

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Winnetou: Der Schatz im Silbersee

Karl May gilt als einer der bedeutendsten Verfasser von Abenteuerromanen und erlangte gerade durch die in drei Bänden erschienene Erzählung um den Indianer Winnetou und seinen Blutsbruder Old Shatterhand besondere Berühmtheit. Viele seiner Werke sind für die Bühne adaptiert oder verfilmt worden. So unter anderem „Der Schatz im Silbersee“, der 1962 u.a. mit Pierre Brice, Lex Barker, Karin Dor und Götz George in den Hauptrollen Premiere feierte. Nicht nur die grossartige Romanvorlage, auch die von Martin Böttcher komponierte Filmmusik trug zum enormen Erfolg des Films bei. Das musikalische Hauptthema, vielen bekannt als die „Old-Shatterhand-Melodie“, verkaufte sich als Single über 100.000 Mal – für rein instrumentale Filmmusik ein Überraschungserfolg! Im KKL erklingt der wunderbare Soundtrack nun erstmals live vom 21st Century Orchestra gespeilt während der ganze Film „Der Schatz im Silbersee“ dazu auf Grossbildleinwand zu sehen ist.

21st Century Orchestra · Ludwig Wicki, Leitung

Lorenz

 

 

Kino und Livemusik in der Festhalle Rüegerholz Frauenfeld

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Die Idee ein musikübergreifendes Projekt durchzuführen hat die Stadtmusik Frauenfeld schon länger gereizt. Mit dem Stadtorchester haben sie nun die Ergänzung gefunden.

Kino und Livemusik in der Festhalle Rüegerholz Frauenfeld
Die Stadtmusik Frauenfeld und das Stadtorchester Frauenfeld präsentieren berühmte Filmmelodien wie „Theme from Schindler’s List“, „Winnetou & Old Shatterhand“, „Mary Poppins Selection“ und viele weitere Highlights der Filmmusik untermalt mit den passenden Filmausschnitten.

Leitung: Thomas Fischer und Andreas Pfenninger

Freitag, 16. November 2018, 20:00 h bis 22:00 h
Samstag, 17. November 2018, 19:30 h bis 21:30 h
Sonntag 18. November 2018, 12:00 h bis 14:00 h

Alles weitere wie Vorverkauf, Festwirtschaft, Morgenessen am Sonntag und vieles weiteres auf der speziellen Webseite  www.cinemusicfrauenfeld.ch

Der Duft der grossen weiten Welt

Interessant ist die kleine Präsentation von Karl Mays Marienkalendern im Museum Fram im Klosterdorf Einsiedeln. Das Thema der Ausstellung heisst „Globale Lokalgeschichten“ und zeigt auf, wie aus diesem Dorf mit dem weltbekannten Verlag Benziger, Karl May in Amerika Fuss fasste. Dass Winnetou noch kurz vor seinem Tod von Old Shatterhand getauft wurde, steht in der amerikanischen Buchfassung „Winnetou The Apache Knight“. Die Ausstellung im “Fram” dauert bis April 2019.

Über die Eröffnung schrieb auch der Einsiedler Anzeiger.

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